Köln: 09.–12.05.2023 #interzum

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materials.cologne: Interview mit Martin Beeh

03.05.2021

Martin Beeh

Martin Beeh

Der Designer und Materialexperte Martin Beeh ist Initiator und Projektleiter der materials.cologne – einer Konferenz für den kreativen Austausch zwischen Architekten, Designern und anderen zukunftsweisenden Gestaltern. Die Konferenz ist Partner der interzum @home und findet in diesem Jahr ebenfalls rein digital statt. Wir sprachen mit Martin Beeh über die Formate und inhaltlichen Schwerpunkte der interaktiven Plattform.

Herr Beeh, welches Konzept steckt hinter der Konferenz materials.cologne?

Die materials.cologne geht bereits in das vierte Jahr. Sie wurde von mir zusammen mit dem Kooperationspartner Köln Business Wirtschaftsförderungs-GmbH und mit der IHK Köln gestartet. Die interzum ist seit dem Start Partner der Konferenz. Sie ist eine branchenübergreifende Plattform für Designer, Architekten, Innenarchitekten, Unternehmensentscheider, Forscher, Wissenschaftler und alle anderen, die Zukunft mitgestalten. Es geht immer um Design, Material und Innovation.

materials.cologne ist eine branchenübergreifende Plattform für Designer, Architekten, Innenarchitekten und alle anderen, die Zukunft mitgestalten.

materials,cologne 2021

materials,cologne 2021

Welche inhaltlichen Schwerpunkte hat die Konferenz in diesem Jahr?

Das Schwerpunktthema 2021 ist „Material und Nachhaltigkeit“. Wissen soll geteilt, Neues gewagt und Menschen und Organisationen verknüpft werden. Pandemie-bedingt liegt unser aktueller Schwerpunkt auf digitalen Formaten, die wir aber langfristig etablieren wollen. Die diesjährige materials.cologne zeigt in der Zusammenstellung und den sich ergänzenden Arbeitsfeldern und Empfehlungen der Referenten nahezu idealtypisch auf, in welche Richtung die Möbel- und Zulieferindustrie sich entwickeln könnte. Genug Stoff für lebhafte Diskussionen, im Chat und im Video-Kanal.

Die Konferenz zeigt nahezu idealtypisch auf, in welche Richtung sich die Möbel- und Zulieferindustrie entwickeln könnte.

Am 5. und 6. Mai veranstalten Sie digitale Master Classes zur Vertiefung der Konferenzthemen? Welchen Mehrwert bietet das für Besucher der interzum @home?

Hier können die Teilnehmer direkt mit den Referenten über Zoom in Kontakt treten, Werkbeispiele diskutieren, gemeinsam Aufgaben lösen, Netzwerke erweitern. Die kurzen Vortragsformate der Konferenz finden hier ihre Vertiefung im Sinne der beruflichen Fort- und Weiterbildung. Und: ich habe die Referenten schon in etlichen Zoom-Gesprächen und Seminaren erleben dürfen, ich kann Ihnen sagen, der Direktaustausch macht sehr viel Spaß und ist ein fachlich-intellektuelles Vergnügen, beste Weiterbildung also. Zudem haben wir bei der Architektenkammer NRW für Architekten und Innenarchitekten die Anerkennung als Fachveranstaltung beantragt.

Welche neuen Möglichkeiten sehen Sie mit der Online-Plattform interzum @home hinsichtlich der Reichweite, der Erschließung neuer Zielgruppen etc. – auch vor dem Hintergrund einer allgemeinen Zunahme digitaler Formate?

In der Pandemie ist sicherlich die ausschließlich digitale Plattform die ideale Lösung, mit vielen schönen interaktiven Tools und Möglichkeiten. Die Digitalisierung macht den Austausch zwischen Menschen - auch über Kontinente und Zeitzonen hinweg - möglich. Eine gute Sache, ohne großen Reiseaufwand, effektiv und ohne große Kosten. Durch maßgeschneiderte Formate, egal ob digital oder hybrid, können sich sicherlich noch weitere geographische oder markttechnische Nischen finden. Die Vielfalt macht eben eine Weltleitmesse wie die interzum aus.

Mehr zum Programm und den Themen der diesjährigen materials.cologne finden Sie auf der Website der interzum @home .