Köln: 04.–07.05.2021

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interzum 2019: Trends und Neuheiten

16.05.2019

"Tiny Spaces"-Konzept für kleine Wohnflächen von Hettich, © Hettich

Vom 21. bis zum 24. Mai zeigt die interzum wieder wegweisende Trends für das Wohnen und Einrichten. Internationale Aussteller stellen auf dem größten Event der Zulieferbranche neue Materialien und Funktionen vor. Wir werfen vorab einen Blick auf spannende Neuheiten – diesmal im Segment „Function & Components“.

Neue Offenheit: Verbindung von Wohnbereichen

Bei zahlreichen Ausstellern der interzum 2019 zeigt sich, dass die Übergänge zwischen verschiedenen Wohnbereichen immer fließender werden. Und das hat Auswirkungen auf Systeme, Beschläge und Licht. Viele Unternehmen beschäftigen sich daher mit flexibel einsetzbaren Gestaltungselementen, die eine durchgängige Wohnarchitektur ermöglichen. So lassen sich zum Beispiel mit dem neuen System „Schüco Openstyle“ Räume je nach Anforderung und Wohnsituation flexibel verbinden oder unterteilen. Mit dem Messemotto „OpenUp“ proklamiert auch der Stauraumspezialist Vauth-Sagel eine neue Offenheit und präsentiert auf der Messe erstmals Lösungen für alle Bereiche des Wohnens. Ähnlich flexibel gibt sich das Unternehmen Hettich, das unter anderem multifunktionale Neuheiten für unterschiedliche Wohnsituationen vorstellt.

Alu Competence System von Schüco, © Schüco

Miniaturisierung: Komponenten werden immer kleiner

Während Möbel flexibler und multifunktionaler werden, steigt gleichzeitig der Anspruch an das Design der technischen Lösungen. Als Weltneuheit zeigt der österreichische Hersteller Grass auf der Messe den dünnsten und effizientesten Klappenbeschlag, den er je entwickelt hat. Auch Kesseböhmer präsentiert auf der interzum einen neuen Klappenbeschlag, der sich in Größe, Design und Funktion deutlich von bisher marktüblichen Lösungen unterscheidet. Hersteller von Lichtmöbeln wie Gera setzen ebenfalls maßgeblich auf die Verkleinerung von Leuchten, damit diese fast unsichtbar in Möbel integriert werden können. Eine ganz neue Produktkategorie möchte das Herforder Start-Up Ambigence auf der diesjährigen Messe präsentieren. Das Prinzip: Möbelseite und Beschlag werden nicht länger als zwei getrennte Komponenten betrachtet, sondern zur Einheit.

LichtBox von Gera Leuchten, © Gera Leuchten

Optimale Nutzung: Mehr Komfort für wenig Wohnraum

Ein weiteres Thema, das viele Aussteller der kommenden interzum beschäftigt, ist die zunehmende Urbanisierung. Mehr und mehr Menschen zieht es in die Städte und vor allem in den Metropolen wird der Wohnraum immer knapper und teurer. Diese Entwicklung erfordert eine optimale Ausnutzung vorhandener Flächen und Komponenten für mehr Raum pro Quadratmeter. Aktuelle Beispiele sind clevere Stauraumlösungen wie „urban smart kitchen“ von Kesseböhmer. Andere Aussteller wie der Stauraumspezialist Hettich zeigen neue Konzepte für ganze Mini-Apartments. Als Weltneuheit zeigt das Unternehmen raumvonwert eine Klapptreppe für kleine Wohnflächen, die modular anwendbar, individuell anpassbar und vielseitig einsetzbar ist. Das Entwicklungspotenzial knapper werdender Räume wird auf der Messe zudem mit einer eigenen Sonderfläche beleuchtet: Verschiedene Aussteller zeigen auf der Piazza „Tiny Spaces - Living in compact homes" neue Konzepte und Lösungen. Die Stararchitektin Yasemine Mahmoudieh wird außerdem ihre Erfahrungen in Bezug auf künftige Anforderungen an Tiny Spaces am interzum-Dienstag in einem Vortrag interessierten Zuhörern vorstellen.

Mit diesen und anderen Neuheiten der kommenden interzum entscheidet sich unter anderem, welche Komponenten und Funktionen künftige Einrichtungswelten prägen. Einen Überblick über die Aussteller aus dem Segment „Function & Components“ finden Sie im Ausstellerverzeichnis .

Weltneuheit: Baukastensytem für eine Klappleiter, © raumvonwert

Vauth-Sagel proklamiert auf der interzum "Open Up", © Vauth-Sagel