Neue Impulse: ein Gespräch mit Matthias Pollmann zur interzum

29.09.2016

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Als Projektmanager der interzum ist Matthias Pollmann maßgeblich an der Entwicklung der Leitmesse rund um den Innenausbau und die Möbelfertigung beteiligt. Wir sprachen mit ihm über das Messekonzept, neue Schwerpunkte und die zukünftige Positionierung.

Herr Pollmann, welchen Ansatz verfolgt die interzum und welche Themen spielen auf der Messe eine besondere Rolle?

Die interzum ist weltweit die Leitmesse, an der sich eine ganze Branche ausrichtet. Mit visionären Technologien, neuartigen Materialien und innovativem Design öffnet sie ein Fenster in die Zukunft. Dabei ist es unsere Aufgabe, neue Anregungen und Impulse zu bieten. Im Beziehungsgeflecht von Fachmesse zu Industrie entwickeln wir das Konzept der interzum daher ständig weiter. Neue Sonderflächen und andere Ausstellungsformate werfen einen Blick auf zukunftsweisende Entwurfs- und Produktionsansätze.

Welchen Stellenwert haben die auf der interzum gezeigten Neuheiten für die Entwicklung im Möbel- und Interior Design?

Mit der interzum ist eine große Innovationsdynamik verbunden. Auf der Messe zeigen sowohl marktführende Unternehmen als auch kleine Ideenschmieden neue Technologien, Materialien und Oberflächen für das Interior Design.Neben den neuesten Entwicklungen der Branche werden hier auch künftige Trends sichtbar. Das beeinflusst unmittelbar die Produktinnovationen und Realisierungen, die dann auf der imm cologne, der Orgatec und anderen Design- und Lifestylemessen zu sehen sind.

© Koelnmesse

Die interzum hat ihre Materialkompetenz in den vergangenen Jahren beständig erweitert. Welche Bedeutung hat die Materialforschung für die Messe?

Die Materialforschung hat eine Schlüsselposition, denn sie stellt Industrie und Planer immer wieder vor neue Herausforderungen. Andererseits werden auch von Designern und Architekten immer wieder neue Eigenschaften von Materialien gefordert. Die Innovationsdynamik wird also von beiden Seiten angetrieben – von den Kreativen und den Herstellern, die ständig nach neuen Lösungen suchen.

Wie wird sich die interzum künftig positionieren?

Die interzum soll international noch mehr als Marke für die Themenfelder Design und Materialität wahrgenommen werden. Denn vor allem durch die zukunftsorientierte Weiterentwicklung kann sie ihr Image als vitaler Ideenpool weiter ausbauen. Wichtig ist, dass die Messe nicht ausschließlich als eine Produktschau für die Industrie, sondern vielmehr als ein ganzheitliches Erlebnis empfunden wird – ein Erlebnis, dass Herstellern und Kreativen gleichermaßen Spaß macht.

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