Von der Vision zum Berufsbild: 3D-Druck-Ingenieur

28.11.2016

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3D-Drucker und damit hergestellte Objekte waren die Highlights der Sonderschau „Smart Materials“ auf der letzten interzum. Als Plattform für Innovationen bei Materialien und Oberflächen beschäftigt sich die Messe schon länger mit solchen additiven Fertigungstechniken. Denn die Entwicklung des 3D-Drucks könnte in Zukunft ganze Branchen verändern. In der Immobilienbranche denkt man bereits über neue Berufsbilder nach.

Für den 3D-Druck sieht Dr. Sascha Peters zurzeit „eine Art Goldgräberstimmung“. Der renommierte Experte hat sich mit seiner Materialagentur Haute Innovation im Auftrag der interzum mit 3D-Druck beschäftigt. Auf der Sonderfläche „Smart Materials“ verwies er im Rahmen der Messe bereits 2015 auf das Potential dieser zukunftsweisenden Technologie. 3D-Druck ermöglicht neue Formen aus unterschiedlichsten Materialien. Das Ressourcen schonende Verfahren produziert zudem kaum Abfall und bietet nach Schätzungen die Möglichkeit, bis zu 60 Prozent Material einzusparen.

Vor diesem Hintergrund sieht die Immobilienwirtschaft neue Berufsbilder für die Zukunft. So denkt die renommierte Zeitschrift immobilienmanager aktuell über die Potenziale des 3D-Drucks für die Branche nach. Schon heute sind Gebäude aus dem 3D-Drucker keine Fiktion mehr – gedruckte Bauwerke wie Brücken gibt es bereits. Die Vorteile des Verfahrens liegen auf der Hand: Serienfertigung nach Prototypen aus beliebigen Materialien und das praktisch auf Knopfdruck. Die Produktion von Bauteilen gleich vor Ort auf der Baustelle ohne komplizierte Anlieferung und Logistik. Außerdem animiert die innovative Technologie zu Experimenten mit neuen Formen und Strukturen. Der immobilienmanager sieht klassische Berufe wie den Bauingenieur oder Architekt schon auf dem Rückzug. Wer sich hingegen als Ingenieur mit 3D-Druck auskennt, dürfte laut dem Branchenblatt künftig ein gefragter Experte sein.

http://www.immobilienmanager.de/drei-immobilienberufe-der-zukunft/150/44885/

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