Mehr Innovationen: Interview mit Arne Petersen (Koelnmesse)

15.05.2017

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© Koelnmesse

Als internationale Leitmesse ist die interzum im Bereich Innenausbau und Möbelfertigung bestens aufgestellt. Die zahlreichen Aussteller und Events der Messe zeigen Innovationen und Trends für Einrichtungswelten von morgen. Ein Gespräch mit Arne Petersen, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse, über seine Erwartungen an die interzum und über aufstrebende Nachwuchsdesigner.

Herr Petersen, was erwarten Sie von der interzum 2017?

Ich denke, dass wir dieses Jahr eine der inhaltlich spannendsten Veranstaltungen der interzum erleben werden. Die Zahl der Aussteller und der Ausstellungsfläche ist deutlich gestiegen. Es gibt noch mehr Innovationen für die Möbelfertigung und den Innenausbau. Außerdem haben wir einen noch stärkeren Fokus auf zukunftsweisende Materialien und Werkstoffe sowie Trends und Visionen gelegt. Das spiegelt sich unter anderem in den verschiedenen Sonderflächen und dem vielfältigen Rahmenprogramm der Messe wider.

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© Koelnmesse

An welchen Stellen sehen Sie noch Entwicklungspotenziale?

Zum einen wird die Digitalisierung eine noch größere Rolle auf der interzum spielen. Auch Themen wie Mobilität und Individualität, zu denen es auf der diesjährigen interzum ja schon Sonderflächen gibt, werden in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Dabei achten wir darauf, dass wir nicht den Kern der Messe aus den Augen verlieren. Die interzum bleibt eine Messe für internationale Möbelzulieferer. Um diesen Kern herum gibt es Themen, die wir mit Augenmaß weiterentwickeln.

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Sie haben zum zweiten mal an der Jury des VDID Newcomers’ Award teilgenommen. Die Ehrung der Nachwuchsdesigner findet als Höhepunkt der Konferenz „VDID IndustriedesignTag“ am ersten Messetag statt. Wie hat sich der Wettbewerb seit der letzten Ausgabe 2015 entwickelt?

Mir ist im Vergleich zum letzten Wettbewerb vor zwei Jahren aufgefallen, dass der Anteil an konzeptionellen Arbeiten bei den Einreichungen deutlich gestiegen ist. Das finde ich sehr spannend. Insgesamt spielt auch das erwähnte Thema der Digitalisierung eine große Rolle in den eingereichten Entwürfen.

Wie bettet sich der VDID Newcomers’ Award und der Industriedesign Tag in das Gesamtkonzept der interzum ein?

Er fügt sich sehr gut ein, denn schließlich beginnt alles mit dem Nachwuchs. Auf der interzum werden die Trends gesetzt, die dann im nächsten Jahr auf der imm cologne oder der Orgatec zum tragen kommen. Der VDID Newcomers’ Award setzt noch früher an und zeigt Gestaltungsansätze für übermorgen.

Arne Petersen ist Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse.

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