Drei Fragen an: Iris Laubstein von MaterialTransformation

02.12.2016

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Wie werden aus Kooperationen zwischen Designern und Industrie innovative Produkte? Die interzum bringt mit der Plattform MaterialTransformation beide Bereiche zusammen, um persönliche Kontakte herzustellen. Drei Fragen an die Initiatorin Iris Laubstein zur Idee hinter der Plattform, das Programm für die interzum 2017 und Erfolgsgeschichten aus der Praxis.

Frau Laubstein, welche Idee steckt hinter MaterialTransformation?

Jede neue Generation von Industriedesignern muss die Materialien, Produkte und Kompetenzen der Industrie erstmal kennenlernen, um mit diesen zu experimentieren und sie später in der Praxis einzusetzen. Auf der anderen Seite ist die Industrie immer an unkonventionellen Ideen von Newcomern interessiert. Gerade für die Möbel- und Zulieferindustrie sind insbesondere die Transferleistungen des Industriedesigns zwischen unterschiedlichen Branchen spannend. Mit ihnen lassen sich Innovationen entwickeln und neue Märkte erschließen. Doch wo und wie finden Industrie und die kommende Industriedesignern zusammen? Die Interzum ist am Anfang der Wertschöpfungskette ein idealer Inkubator für inspirierende Kooperationen zwischen Hochschulen, Newcomern und etablierten Unternehmen. Hier wird die Basis gelegt für spätere Best-Practice-Projekte und Erfolgsgeschichten.

Wie genau leistet MaterialTransformation Unterstützung bei der Kooperation zwischen Industrie und Hochschulen?

MaterialTransformation ist einerseits eine Plattform, die passende Partner zusammenbringt. Dies geschieht über direkte Vermittlung zwischen Hochschulen und Unternehmen über die Ansprechpartner der Messe: So sucht zum Beispiel ein Masterstudent Unternehmen, die ihn bei seiner Masterthesis zur emotionalen Material-Erfahrung unterstützen. Oder ein Unternehmen sucht Kontakt zu passenden Hochschulen und Lehrenden, um mit den Studierenden über ungewöhnliche Konzepte nachzudenken. Hier werden persönliche Kontakte hergestellt und mit Hintergrundinformationen unterstützt. Die Plattform MaterialTransformation erzählt aber auch die Erfolgsgeschichten, die unabhängig von den Transferleistungen der Plattform entstanden sind und beispielhaft für Kooperationen zwischen Industriedesign und Industrie stehen.

Wie werden die Projekte begleitet und schließlich der Öffentlichkeit bekannt gemacht?

MaterialTransformation berichtet als permanente Nachrichten- und Austauschplattform vor, während und zwischen den Messen über Projekte zwischen Hochschulen, Newcomern und Unternehmen. Wir zeigen, wie aus Kooperationen innovative Produkte wurden, wie Nachwuchskräfte ihren Weg mit der Industrie gefunden haben. Auf der Interzum 2017 werden Projekte und Akteure auf dem MaterialTransformation Forum präsentiert, das mit Ausstellung und Konferenzprogramm als Kontaktbörse dient: Hochschulen und Unternehmen stellen sich vor, Nachwuchskräfte zeigen ihre Visionen zu Zukunftsthemen. Die internationale Einrichtungsmesse imm cologne 2018 ist dann wiederum die Bühne auf der neue Kooperationsprojekte und aktuelle Geschichten der Plattform präsentiert, neue Kontakte geknüpft und weitere Kooperationen angebahnt werden.

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Interessenten aus Hochschulen und Unternehmen mit spannenden Kooperationsbeispielen oder Interesse an mehr Informationen zu MaterialTransformationen wenden sich gerne an: post@laubstein-design-management.de

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