Geht nicht gibt’s nicht
Technisch ausgefeilte Raffinessen lassen Polstermöbel zu wahren Alleskönnern werden. Flexibilität ist Trumpf – mittlerweile sogar per Fingertipp. Und auch vor den Bezugsstoffen machen die bahnbrechenden Entwicklungen nicht halt. Die neuen Textilien können weitaus mehr, als sich „nur“ wärmend, pflegeleicht und schmutzabweisend zu präsentieren.
„Im Moment ist es so, dass das Thema Hygiene, antiallergene Bezüge eine große Rolle spielt, aber wir versuchen da natürlich auch immer wieder ein paar Neuheiten auf den Markt zu bringen“, erklärte Reinhard Schlomm, Gesamtvertriebsleiter von diamona. „Jetzt ist natürlich Aloe Vera relativ bekannt, aber es gibt auch neue Ausrüstungen, wir freuen uns immer wieder wenn uns da die Zulieferindustrie auch ein paar Neuheiten anbietet, so dass wir den Kunden mit neuen Produkten begeistern können.“
Das Interesse von Karl Sommermeyer, Geschäftsführer von himolla Polstermöbel, lagvor allem bei Stoffen mit besonderen Funktionen. „Die Entwicklung im Stoff hat sich gerade in den letzten Jahren erheblich verbessert, es sind viele Themen, die da eine Rolle spielen: Von der Kuschelig- bis Pflegeleichtigkeit. Die interzum ist hier sehr aufschlussreich.“
Roland Starkloff, Produktmanager von Elastoform Polstermöbel war absolut überzeugt von dem Angebot der interzum: „Die interzum setzt Trends, ist aber auch ein Forum, wo wir Kontakte neu knüpfen, wo wir uns inspirieren lassen, wo wir aber vielleicht auch hin und wieder mal den eigenen Input in die Branche geben, dass eben nach unseren Wünschen bestimmte Sachen entwickelt werden. Die Messe hat für uns große Bedeutung, wir besuchen sie regelmäßig mit mehreren Personen aus der Technik, aber auch aus dem Vertrieb und es ist vieles herausgekommen, was wir dann später zum Beispiel auf der imm cologne präsentieren.“
Karlheinz Gozian, der den Vertrieb Möbelhandel von f.a.n. frankenstolz Schlafkomfort leitet, sah es ähnlich „Wir brauchen regelmäßig neue Techniken und neue Maschinen, um dem täglichen Druck, dem Kostendruck, der auch aus Asien kommt, standhalten zu können. Das führt dazu, dass wir immer mehr Maschinen einsetzen. Unser Maschinenpark hat sich in den letzten Jahren etwa vervierfacht. In dreien unserer Fertigungswerke produzieren wir nahe der Höchstgrenze. Darum sind wir auf der interzum auch wieder auf der Suche nach den Neuheiten am Markt.“