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Heimtextilien

Die Vorbilder kamen aus der Fauna: Bei den Stoffen standen vor allem Wildtiere Model für ungewöhnliche Muster. Ob reizvoller Leoparden-Look oder Zebra-Muster – es durfte gerne auffällig und kräftig gefärbt sein. Im Gegensatz dazu standen Naturmaterialien und Naturtöne, die allerdings auch gerne mit farbintensiven Trendfarben kombiniert wurden.

Heimtextilien

Ein weiterer großer Trend bei den Heimtextilien war die Nachhaltigkeit und ökologische Herstellung. Stoffe aus reinen Naturfasern und Mischungen, von Seide über Baumwolle und Leinen bis hin zu Wolle fanden sich bei fast allen führenden Stoff-Editeuren. Hauptsache Natur. Das Unternehmen Bark Cloth gewinnt Textilien und Verbundwerkstoffe aus der Rinde des ostafrikanischen Feigenbaums, ein Herstellungsprozess, den die Unesco sogar zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt hat.

Auch das Recycling spielte zunehmend eine Rolle, indem beispielsweise Wollreste eine zweite Verwendung fanden. Die Zielsetzung war klar: Die Produktion von Textilien aus komplett nachwachsenden Rohstoffen. Gerne auch zu 100 Prozent Papier, wie im Teppichbodenbereich inzwischen erfolgreich praktiziert. An anderer Stelle wurden Materialien so geschickt gemischt, dass aus Seide, Metall und Baumwolle, veredelt durch eine spezielle Waschung und Ausrüstung, eine interessante Neuinterpretation des Klassikers Seide entstand.